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Weingeschichte im Glottertal

Der Weinbau im Glottertal erlebte über die Jahrhunderte eine recht bewegte Geschichte. Obwohl deren Anfänge noch im Dunkeln liegen, lässt sich die Weingeschichte im Glottertal heute bis ins 16. Jahrhundert urkundlich zurückverfolgen.

Jahrhunderte alte Weintradition

Historiker vermuten, dass bereits in der Römerzeit im Glottertal Trauben gekeltert wurden. Die erste urkundliche Erwähnung zum Weinbau im Glottertal stammt aber erst aus dem Jahre 1585 in Verbindung mit dem Schloss Winterbach. Infolge des 30-jährigen Krieges kam das Winzerhandwerk dort jedoch weitgehend zum Erliegen.

Die Wiederentdeckung des Weinbaus

Ende des 18. Jahrhunderts gingen erneut vom Schloss Winterbach Impulse aus, den Weinbau im Glottertal wiederzubeleben. Karl von Kleinbrodt, der um 1770 Schlossherr wurde, pflanzte am Schlossberg erstmals wieder ein großes Stück Reben an, und so fand das Winzerhandwerk im Tal rasch wieder Verbreitung. Um 1820 begannen die Ohrensbacher Bauern, ihr Ödfeld und die wenig ergiebigen Wälder im Eichberg zu roden und legten dort ebenfalls Reben an.

schloss winterbach

Blütezeit des Winzerhandwerks

In der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts erlebte der Weinbau im Glottertal seinen Höhepunkt. Damals wurden nicht nur am Eichberg und Schlossberg Reben gepflanzt, sondern fast jeder Bauer legte auf seinem Hofgelände Reben an. Manche Rebflächen erstreckten sich sogar bis in sehr hohe Lagen. Boden, Klima und die Leidenschaft der Winzer trugen dazu bei, dass die Qualität der Weine in der ganzen Region bekannt wurde.

Entwicklung des Weinbaus heute

Dank der Nähe zur Universitätsstadt Freiburg, die über Generationen Studenten aus ganz Deutschland anzog, genießt der Glottertäler Wein heute ein Renommee weit über die Grenzen Badens hinaus. Erfahren Sie hier mehr über die jüngste Geschichte mit Gründung unserer Genossenschaft der Glottertäler Winzer!

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